Im März 1917, also immerhin mitten im Ersten Weltkrieg, erschien in der Fachzeitschrift “Die Denkmalpflege” ein Artikel über “Schloß Konradsheim” im Kreise Euskirchen, also in Nordrhein-Westfalen nahe Köln. Er berichtete über die Sanierungsarbeiten des Pronzialkonservators für die Rheinprovinz (mit anderen Worten also des Denkmalpflegeamtes für die Rheinprovinz) an dem Schloß. Autor des Artikels ist Paul Thomas, der zu diesem Zeitpunkt schon seit drei Jahren nicht mehr beim Provinzialkonservator arbeitete, sondern - nach zwei Jahren als Leiter des Gymnasialneubaus in Coesfeld, wo er den Artikel geschrieben hat - seit genau einem Jahr seinen Militärdienst und das heißt seinen Kriegsdienst leisten musste.Im Nachlaß von Paul Thomas finden sich handschriftliche und maschinenschriftliche Entwürfe zu diesem dreiseitigen Artikel, der neben den Berichten für das Jahrbuch der Denkmalpflege für die Rheinprovinz zu den nicht sehr zahlreichen, aber doch bemerkbaren schriftlichen Zeignissen seiner Arbeit als Denkmalpfleger gehört. Die Arbeiten erfolgten im Jahre 1913, als der Regierungsbaumeister Thomas im Alter von 29 Jahren schon eine ganze Reihe von Erfahrungen aufweisen konnte.Im Jahre 2009 ist Schloß Konradsheim wegen des hier ansässigen Golfplatzes eher als Golfburg bekannt
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