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2007 ff.
 

Hermann Torhorst - Käthe Nowack

TORHORST Hermann Rudolph Otto-14 wurde am 06. Dezember 1876 in Ledde Kreis Tecklenburg geboren. Er erhielt am 18. Januar 1877 in Ledde die Taufe. Hermann Torhorst starb am 27. Juli 1963 in Remscheid.   

Hermann Torhorst besuchte die Schule in Lengerich und machte in Gütersloh – so die Erinnerung seiner Schwester Marie in ihren Erinnerungen - sein Abitur. Sein Studium in Bonn galt der Medizin. Seine notwendigen und üblichen Assistenzjahre verbrachte er u.a. in Straßburg.

Seine spätere Frau Käthe Nowack lernte er wahrscheinlich durch einen Verwandten Julius Smend [s.o.Kapitel 8/Exkurs]  kennen, der Kontakt zu Käthes Vater gehabt haben dürfte, der zeitgleich an der Thomaskirche Prediger war.  

Hermann heiratete NOWACK Katharina Bertha Sabine-15 Tochter von NOWACK Wilhelm Gustav Hermann-18 und NIEDLICH Katharina Gertrud-19 am 28. Juli 1908 in Straßburg, Elsaß. Katharina wurde am 03. September 1884 in Straßburg, Elsaß geboren. Käthe Torhorst starb am 12. Februar 1971 in Freiburg.

Käthe Nowack  war also im Elsaß aufgewachsen. Sie besuchte die Volksschule in Straßburg, wo ihr Vater Wilhelm Nowack Theologie-Professor an der Universität und in verschiedenen Funktionen eng mit der Thomaskirche verbunden war. Ihre Schulbildung schloss sie mit der Mittleren Reife ab, um anschließend eine Lehrerinnenausbildung zu machen.Sie hat die Lehrerinnenausbildung in Straßburg abgeschlossen, ist aber aufgrund der weiteren Entwicklung nie Lehrerin geworden.

1907 konnte Hermann als ausgebildeter Hals-Nasen-Ohren-Arzt eine freie Arztstelle in Wuppertal übernehmen. Dort lebte er zunächst allein.

Die Hochzeit fand in der Straßburger Thomaskirche statt. Käthe zog dann nach Barmen. Eine gewisse Beziehung zum Wuppertal dürfte sie durch ihre Mutter Katharina Niedlich bereits gehabt haben, da diese in Elberfeld geboren worden war.

Hermann Torhorst war sehr kirchlich orientiert und im Presbyterium der Kirchengemeinde in Wupperfeld aktiv. Mitglieder der bekennenden Kirche tagten risikoreich im Wartezimmer der Praxis Torhorst.

Familie Torhorst war sehr gesellig, es gab viele Gesellschaften. Nach dem Bombenangriff und der Zerstörung des Hauses Berliner Strasse am 29. Mai 1943 war dies weitgehend vorbei. Später wurde Hermann Torhorst vorübergehend Chefarzt der HNO-Klinik.

Hermann Torhorst  war von den zwanziger Jahren bis 1943 Vorsitzender des Bachvereins (Chor der Gemeinde Wupperfeld) sowie nach dem Krieg Vorsitzender des Ärztevereins Wuppertal sowie Vorsitzender der Krankenkassenkommission Wuppertal. Für bedürftige Kinder gab es in Wuppertal den Verein für Ferienkolonien, dessen Vorsitzender er war. Käthe Torhorst richtete 1931 einen freiwilligen Arbeitsdienst für arbeitslose Mädchen ein.  In Wuppertal war sie die Vorsitzende des Deutsch-Evangelischen Frauenbundes.
 

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Hermann Torhorst und Käthe Nowack hatten vier Kinder.